Die ProzessWerkstatt - Der Podcast für Automatisierung, Prozesse & KI in Fertigung, Handwerk und B2B-Mittelstand.

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Transkript

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00:00:00: Viele Unternehmen im produzierenden Gewerbe kaufen KI ein und

00:00:04: rechnen sich nicht mal aus, wann sich diese Investition

00:00:07: zurückgezahlt hat. Dabei geht es mir nicht mal darum, dass ich

00:00:10: ein ChatGPT Abo meine, was ja wahrscheinlich mittlerweile jeder in seinem

00:00:14: Portfolio hat, sondern es geht darum, dass halt verschiedene

00:00:19: KI Lösungen eingekauft werden, Automatisierungen eingekauft

00:00:22: werden, wo aber von Anfang an nie klar war, wann zahlt

00:00:26: sich diese Situation aus und vor allem noch

00:00:30: funktioniert das am Ende überhaupt. Und genau auf die Punkte

00:00:34: will ich heute in der Folge eingehen, denn da sind mir einige Punkte aufgefallen, so

00:00:37: in der Zusammenarbeit mit meinen Kunden in den letzten Monaten, die mit

00:00:41: Sicherheit auch für dich relevant sein sollten. Von daher bleib dran, vielleicht findest du auch

00:00:44: den einen oder anderen spannenden Punkt, der dir auf jeden Fall weiterhilft und vor

00:00:48: allen Dingen bei der Entscheidung weiterhilft, KI zu implementieren.

00:00:52: Viele überlegen heutzutage durch die Mainstream

00:00:56: Medien, ja wir müssen jetzt KI einsetzen und KI ist jetzt der absolute Retter. Das

00:01:00: habe ich ja in den ein oder anderen Folgen schon erzählt. Und dann

00:01:04: geht es darum, dass man sich überlegt, welche

00:01:06: Automatisierungslösungen sind jetzt für mein Unternehmen spannend. Und genau

00:01:10: da bekommt man auf verschiedenen Kanälen wie YouTube

00:01:14: wie Instagram, LinkedIn, wie auch immer,

00:01:17: eigentlich eine Maße immer mitgeteilt. Und das

00:01:20: Automatisiere dein E Mail Postfach, automatisiere

00:01:24: deinen Angebotsprozess, automatisiere XYZ.

00:01:28: Das Problem ist, dass bei vielen Betrieben diese

00:01:31: Prozesse gar nicht der absolute Flaschenhals sind. Und ich

00:01:35: war jetzt bei einem Kunden zu Besuch und da ging es konkret

00:01:38: um das Thema Rechnungserstellung, was noch komplett

00:01:42: nach Handarbeit aussieht. Und da ist es jetzt so, um dir da auch direkt

00:01:46: ein Beispiel mitzubringen, dass wir jetzt eine

00:01:49: Rechnungssoftware, eine Buchhaltungssoftware einfach implementieren,

00:01:53: ich direkt eine API Verknüpfung zu dieser

00:01:56: Buchhaltungssoftware herstelle, dass wir die Möglichkeit haben,

00:02:00: aus unserem automatischen Kalkulator, den wir aktuell aufbauen,

00:02:04: direkt ein Angebot in dieses System reinbringen. Weil

00:02:07: aktuell ist es wirklich noch so, dass das Angebot komplett händisch geschrieben

00:02:11: wird. Dann wird aus dem Angebot händisch per Copy Paste ein Lieferschein erstellt.

00:02:15: Aus dem Lieferschein entsteht dann nach einer Bestellung

00:02:19: bzw. Angebot eine Angebotsbestätigung. Dann,

00:02:22: wenn bestellt wird, dann entsteht ein

00:02:26: Lieferschein, dann entsteht eine Rechnung und alles wird per Copy Paste irgendwo

00:02:29: durchgeführt und das sind alles Punkte, die Systeme, die es für

00:02:33: schmales Geld gibt, gibt jetzt schon können. Wenn wir uns dann

00:02:37: die Macht von API Schnittstellen zunutze machen, dass wir

00:02:40: okay, wir verknüpfen jetzt unser individuell aufgebautes

00:02:44: System, um das Ganze dann mit

00:02:48: dieser Buchhaltungssoftware zu verbinden, um in dieser Buchhaltungssoftware

00:02:52: direkt Artikel ansprechen zu können, dann haben wir einen großen Hebel

00:02:55: bewegt. Denn das ist ein Prozess, der läuft in dem Unternehmen jeden

00:02:59: Tag, der läuft mehrmals die Woche und der ist

00:03:03: 100 Prozent replizierbar. Das heißt, das ist jetzt ein

00:03:06: einmaliger Aufwand zu sagen, wir schauen uns diesen Prozess einmal genau

00:03:10: an und sagen dann, okay, hier müssen wir die und die

00:03:13: Schnittstellen herstellen, hier müssen wir das Automatisierungstool vielleicht noch

00:03:17: implementieren, um die Daten von A nach B zu bringen. Aber wir haben

00:03:20: eine Möglichkeit, beide Systeme miteinander zu verheiraten.

00:03:24: Das Schöne ist, über diese API Schnittstelle kann ich auch in das komplett

00:03:28: individuell aufgebaute Kalkulationstool,

00:03:32: was aus D Daten direkt eine Kalkulation

00:03:35: erstellt, das kann ich jetzt auch so aufbauen, dass

00:03:38: rückwirkend auch aus dem Buchhaltungstool die

00:03:42: Artikel mit aufgelistet werden, also dass ich beide Ansichten in

00:03:45: einem Tool habe und das Ganze jetzt daraus per

00:03:49: Klick genutzt werden kann und diese komplette händische Arbeit

00:03:52: einfach erschließt. Ja klar, der Prozess, der jetzt dahinter kommt,

00:03:56: nachdem das Angebot in dem Tool erstellt wird, das Ganze in einen Lieferschein

00:03:59: umzuwandeln, das brauche ich jetzt hier wahrscheinlich nicht groß erzählen, das macht das Tool

00:04:04: komplett alleine oder per Klick. Von daher ist es auf jeden Fall

00:04:07: kein oder nicht mehr der Rede wert. Ein anderer wichtiger Punkt, der mir immer

00:04:11: wieder auffällt, ist einfach das Thema Datenhoheit. Wo

00:04:15: liegen die Daten auf dem System? Gibt es vielleicht irgendwo

00:04:18: abweichende Daten oder Versionen von irgendwelchen

00:04:22: Daten, die teilweise durch Unwissenheit von

00:04:25: verschiedenen Mitarbeitern im Unternehmen vermischt werden? Also wir

00:04:29: haben vielleicht irgendwo ein Wissensdokument zu einem gewissen Vorgang, das

00:04:33: hat den Entwurfsstand oder den Versionsstand 1 und dann wurde

00:04:37: irgendwann mal ein Update gemacht, das hat den Versionsstand 2.

00:04:40: Von diesem Update weiß aber nicht jeder Mitarbeiter. Das heißt, manche Mitarbeiter

00:04:44: greifen vielleicht noch auf den Versionsstand 1 zu und das passiert

00:04:48: immer, wenn diese Wissensdaten wild verstreut

00:04:52: auf irgendeinem Server liegen. Wo keiner mehr so richtig weiß, wo muss

00:04:55: ich jetzt hin, wenn ich die Daten ab abrufen will. Auch da wieder

00:04:59: Beispiel aus der Praxis. Als ich damals im Konstruktionsbüro gearbeitet habe,

00:05:03: hatten wir natürlich für verschiedene Vorgehensweisen, für verschiedene

00:05:07: Herstellertypen, hatten wir Bedienungsanleitungen, wenn wir irgendwas aufgebaut haben, dass

00:05:11: wir genau wussten, wie wird das Ganze verwendet. Jetzt kam es aber

00:05:15: immer wieder vor, dass ein Mitarbeiter beispielsweise gesagt hat, ich lade mir jetzt mal

00:05:19: vom Hersteller die neueste Version runter. Und diese

00:05:22: Version hat es dann aber nie aus dem Downloads Ordner des zuständigen

00:05:26: Mitarbeiters in diese Datenbank reingeschafft, also in die diesen

00:05:29: übergeordneten Ordner auf dem Server, wo eigentlich gesagt

00:05:33: Bitte schaut da rein, wenn ihr irgendwelche Daten ziehen wollt. Und

00:05:36: genau das ist wieder jetzt ein Punkt, wo man sagen könnte, auch hierfür

00:05:40: könnte man jetzt ein System aufbauen, was

00:05:44: einen Uploadbereich hat, wo man an einem Ort

00:05:48: die Datei hochladen kann. Die Datei wird analysiert von

00:05:51: einem System und wird automatisch zugeordnet. Oder es

00:05:55: wird Moment, hier habe ich doch irgendwann schon mal eine Datei hochgeladen, Jetzt

00:05:59: findet ein Vergleich statt und es wird einfach nur der

00:06:03: Inhalt geupdatet. Und dann habe ich die Möglichkeit zu

00:06:06: Alles klar, ich habe jetzt mein System intern, ich kann jetzt

00:06:10: via Chat Befehl beispielsweise auf

00:06:13: dieses System zugreifen, Ich habe jetzt eine Problemstellung vor mir und kann

00:06:17: einfach so Ich muss das und das jetzt machen. Wie gehe ich hier vor?

00:06:21: Und dann hast du es geschafft, mit verhältnismäßig überschaubarem

00:06:25: Aufwand dir ein internes

00:06:26: Wissenspool aufzubauen, eine

00:06:30: Datenbank sozusagen, wo dein Wissen oder das Wissen von

00:06:33: verschiedenen Herstellern drinsteckt, was du jederzeit

00:06:36: anpacken kannst. Und dann ist es halt wichtig, dass man sagt, okay, es

00:06:40: gibt ein oder zwei Schlüsselmitarbeiter, die für das Update zuständig sind.

00:06:44: Wenn jetzt irgendwer sagt, okay, hier ist jetzt eine neue Datei, ich habe jetzt von

00:06:47: irgendeinem neuen Bauteil oder von irgendeiner Maschine, da gab

00:06:51: es ein Update, das müssen wir einspielen, bitteschön, hier ist das Update, bitte

00:06:55: hochladen. Und auch das kann man wieder so weit automatisieren, dass man einen Ordner,

00:06:59: einen einzigen Ordner im System deklariert,

00:07:03: wo man Pass auf, da laden wir die Updates rein und der

00:07:06: zuständige Mitarbeiter bekommt automatisch eine Benachrichtigung

00:07:10: per Mail. Hier ist ein neues Dokument drin, das hat der und der hochgeladen,

00:07:13: schau bitte mal drüber, gibt es vielleicht noch Informationen, fragt das nach und dann

00:07:17: kann das geupdatet werden. Und das sind in meinen Augen

00:07:21: Punkte oder zwei Punkte, wenn man jetzt das erste eben von dem Angebotsprozess

00:07:25: mit rein nimmt, die in vielen Unternehmen einfach

00:07:28: tagtäglich vorkommen, aber nie angegangen werden.

00:07:31: Stattdessen wird an irgendwelchen Produkten oder irgendwelchen

00:07:35: Automatisierungen geprüft, die man machen kann, die

00:07:38: teilweise bis zu sechsstelligem Geld kosten. Ein

00:07:42: Maschineninstandhaltung ist ja im Moment immer wieder in aller Munde,

00:07:46: diese Predictive Maintenance, also vorbeugende

00:07:49: Instandhaltung. Ich habe früher als Instandhalter gearbeitet und wir

00:07:53: hatten logischerweise unsere Wartungspläne, wo wir geguckt haben,

00:07:57: okay, hier muss jetzt mal ein Hydraulikfilter gewechselt werden, hier muss jetzt ein Riemen

00:08:00: gewechselt werden vom Motor, hier muss dies, das und jenes getauscht werden. Da

00:08:04: waren einfach Intervalle, die festgelegt wurden vom Hersteller und dann

00:08:08: mussten diese Teile gewechselt werden. Aber genau das

00:08:11: ist ja genauso unlogisch wie eine Nährwerttabelle

00:08:15: auf irgendeinem Getränk, die auf irgendeiner

00:08:18: Referenzperson aufgebaut wurde. Jetzt ist nicht

00:08:22: jedes Unternehmen gleich, nicht jeder Arbeitsablauf ist gleich. Da

00:08:26: muss ich immer schmunzeln, wenn ich da an diese eine Maschine denke. Die wurde mal

00:08:29: kalkuliert in der Firma, wo ich als Instandhalter gearbeitet habe,

00:08:32: dass die fünf Tage die Woche im Zweischichtbetrieb laufen

00:08:36: soll. Dafür wurde die Maschine ausgelegt, dafür waren die

00:08:40: Pläne in dem Handbuch vorgesehen. Was

00:08:44: war nachher mit der Maschine? Die lief im Conti Schichtbetrieb und war

00:08:48: lediglich in der Mittagsschicht sonntags aus und ansonsten lief

00:08:51: die Maschine rund um die Uhr an Feiertagen immer und immer wieder und die

00:08:55: Maschine war dauerhaft kaputt. Also wir waren als

00:08:58: Instandhalter im Wochenrhythmus da dran, weil immer irgendwas ausgefallen ist.

00:09:02: Und das sind in meinen Augen Punkte, wo jetzt die Unternehmen

00:09:06: okay, wir müssen jetzt eine vorbeugende Instandhaltungs KI

00:09:09: einführen. Dann wird aber nicht

00:09:13: überlegt, okay, für welche Maschine macht das Sinn? Sondern wir bauen das jetzt

00:09:17: beispielsweise auf unsere neueste Drehmaschine ein. Was allerdings

00:09:20: vorher keiner geprüft hat, ist, wie oft muss denn jetzt hier in der

00:09:24: Maschine was gemacht werden? Läuft die vielleicht sauber? Und Da ist dann zum Beispiel

00:09:28: der Fall, die Maschine läuft zu

00:09:31: 95 Prozent und hat 5 Prozent Ausfall und

00:09:35: da packt man jetzt sowas drauf. Eine vorbeugende

00:09:38: Instandhaltung oder eine vorbeugende Instandhaltungs

00:09:41: KI, die dann diese fünf Prozent ausmerzen soll, die die

00:09:45: Maschine ausfällt. Jetzt kann man sich relativ schnell ausrechnen, dass es

00:09:49: Jahre dauert, bis sich eine Investition in so eine Software wieder

00:09:53: irgendwo amortisiert. Wenn man stattdessen hergeht und im Vorfeld

00:09:56: überprüft, welche Maschinen machen uns die meisten Sorgen, weil

00:10:00: irgendwas da, ja, weil die ständig ausfallen, das ist immer irgendwas

00:10:04: anderes und wir können das nicht so richtig überprüfen. Dann könnte man

00:10:07: ja vielleicht diese Maschine nehmen für den Fall. Und wenn die

00:10:11: dann, wenn da frühzeitig, frühzeitig erkannt wird, pass mal auf, hier sind

00:10:15: irgendwelche Schwingungen im Getriebe, hier könnte jetzt bald ein Getriebeschaden

00:10:19: kommen, weil ein Lager anfängt kaputt zu gehen oder wir haben einen

00:10:22: Sensor im Schmieröl und jetzt wird auf einmal erkannt, dass der

00:10:26: prozentuale Wasseranteil im Schmieröl zu hoch ist. Bitte hier

00:10:30: nochmal bei gucken. Das sind ja alles Punkte, die man dann irgendwo mit so einer,

00:10:34: mit so einer Lösung überprüfen kann. Aber die Lösung

00:10:37: muss natürlich zur Maschine und zum Unternehmen passen. Wenn man jetzt natürlich

00:10:41: auf eine komplett neue Maschine, die genauso kalkuliert wurde oder ausgelegt

00:10:45: wurde, wie sie auch nachher genutzt wurde, wird so ein System noch oben drauf

00:10:48: anflanscht, dann macht das nach außen hin natürlich einen wunderbar tollen

00:10:52: Eindruck. Man hat das Gefühl und jetzt habe ich alles im Blick im Griff, jetzt

00:10:55: kann nichts mehr passieren. Aber am Ende des Tages hätte die Maschine, die

00:10:58: genau dafür ausgelegt wurde, wofür sie auch genutzt wird,

00:11:02: das Ganze selbstständig hinbekommen. Aber man hat jetzt dann irgendwie

00:11:06: für so ein System ausgegeben, was am Ende des Tages überhaupt nichts bringt.

00:11:10: Das ist in meinen Augen auch der dritte Punkt,

00:11:14: der super relevant ist im Bereich

00:11:17: Automatisierungslösung, dass man eine Entscheidung treffen muss, wo

00:11:21: es überhaupt sinnvoll ist. Noch ein Punkt, die

00:11:24: sogenannte silberne Kugel, das Silber Bullitt. Es wird irgendwo

00:11:28: ein Tool drauf geknallt, weil man das irgendwo gehört hat, weil vielleicht der

00:11:31: Geschäftsführer oder wer auch immer jetzt hier zuhört, du hast irgendwo auf

00:11:35: YouTube ein Beispiel gesehen, hast gesagt, das

00:11:39: müssen wir jetzt nutzen und wunderbar, das Tool wird angeschafft,

00:11:42: das wird installiert. Der Mitarbeiter ABC, der bekommt jetzt so, jetzt

00:11:46: bitte nutzt das Tool, hat aber selber überhaupt nicht diese

00:11:49: Anwendung dafür herausgefunden, ja, dann wird das vielleicht zwei, drei Wochen genutzt und

00:11:53: danach liegt es in der Ecke rum. Also das ist einer der

00:11:57: häufigsten Punkte, den ich sehe oder auch

00:12:00: mitbekomme, dass Tools genutzt werden, Tools eingekauft werden,

00:12:04: Tools abonniert werden, die am Ende des Tages überhaupt nicht

00:12:08: genutzt werden. Und wenn du jetzt

00:12:12: sechs Punkte von mir wissen willst, wie du vorgehen

00:12:16: kannst, um das richtige System auszuwählen, dann

00:12:19: nimm dir einen Zettel raus. Hier sind sechs einfache Punkte, wie das

00:12:23: funktioniert, wenn du ein Tool implementieren willst bei dir in dem Betrieb.

00:12:27: Und starten wir mit Punkt 1 such dir ein

00:12:30: konkretes, messbares Problem. Also schau wirklich in

00:12:33: deinem Unternehmen, was ist aktuell ein Schmerzpunkt,

00:12:37: den du ausbessern willst und ist dieser Schmerzpunkt in irgendeiner Art und

00:12:41: Weise messbar? Also messbar in Form von Geld,

00:12:44: Budget, was dafür draufgeht, Schlüsselmitarbeiter, die immer

00:12:48: wieder Zeit damit verbringen, also Zeit als zweiten Faktor. Also es gibt

00:12:52: irgendwas, was du auf jeden Fall im Vorfeld messen kannst, denn

00:12:56: das ist wichtig für nachher, wenn das Ganze umgesetzt wurde, dass du

00:12:59: auch Revue passieren lassen kannst, hat mir das Ganze jetzt was

00:13:03: gebracht. Dann als zweites für einen Datencheck

00:13:07: durch Schau, ob du zu dem Zeitpunkt der Implementierung wirklich

00:13:11: alle Daten verfügbar hast, die entweder das System

00:13:14: brauch, was du drauf flanschen willst oder die der

00:13:18: Mitarbeiter überhaupt braucht, um das Ganze aufzusetzen.

00:13:21: Das ist in meinen Augen einer der wichtigsten Faktoren, dass halt der Ist

00:13:25: Stand der Daten, die Datenhoheit am Anfang von so einem Projekt

00:13:29: wirklich vorhanden sein muss, denn sonst wird das Ganze nur irgendwo raten

00:13:33: im Nebel und da hat nachher keiner was von. Der dritte

00:13:37: Den Prozess von dem Trigger, also von dem

00:13:40: Auslöser bis zum späteren Verantwortlichen, wenn das Ganze

00:13:44: aufgesetzt ist, der muss einmal aufskizziert werden. Also wo

00:13:47: fängt der Prozess an, was ist der Auslöser, dass irgendwas losgeht?

00:13:51: Bis hin zu wer ist nachher der Verantwortliche? Der okay, der

00:13:55: Prozess ist jetzt abgeschlossen. Der vierte Fang mit

00:13:59: einem einfachen Tool, mit einem einfachen Werkzeug an,

00:14:03: ohne direkt irgendwo zu versuchen, eine Raketenwissenschaft dahin

00:14:06: zu legen. Denn im ersten Step geht es dazu und das schließt jetzt

00:14:10: Punkt 5 ein, den MVP oder

00:14:14: das MVP Minimal Viable Product in sechs bis

00:14:18: acht Wochen auf die Bahn zu bringen. Also es geht wirklich darum, ein

00:14:21: Tool sich zu ziehen, was dabei

00:14:25: hilft, den Prozess oder diese Automatisierung so schnell wie

00:14:29: es eben geht in einen lauffähigen Prozess umzuwandeln.

00:14:33: Danach kannst du immer noch alles verbessern. Du kannst auf andere Tools wechseln, du

00:14:37: kannst auf teurere Tools wechseln, du kannst auch die, was auch immer, du

00:14:41: kannst irgendwelche Schnittstellen darin wechseln, aber du musst

00:14:44: erstmal prüfen, funktioniert überhaupt die Idee,

00:14:48: die wir hatten oder ist das Ganze von vornherein zum Scheitern verurteilt.

00:14:52: Das ist nämlich in meinen Augen einer der wichtigsten Punkte, dass von Anfang an

00:14:56: immer geprüft wird, ja, wir brauchen aber auf jeden Fall diese Lösung. Es muss ein

00:14:59: Rack System her und was weiß ich was alles. Ja, und am Ende des Tages

00:15:03: funktioniert der komplette Prozess nicht, aber man hat schon die ganzen Tools angeschafft, die man

00:15:07: dann wieder mühsam irgendwie loswerden muss oder man ist in Abo Fallen gefangen

00:15:10: und muss dann erstmal ein Jahr lang bezahlen, dass man da wieder rauskommt. Also schau

00:15:14: wirklich, dass du auf einfachste Basis, keine

00:15:18: Ahnung, bevor du dir eine Datenbank aufbaust, nimm dir erstmal ein Google Dokument,

00:15:22: was du dir kostenlos zu Rate ziehen kannst, wo die Daten

00:15:25: eingetragen werden und baue das Ganze darin auf. Dann kannst du

00:15:29: am Ende immer noch in eine Datenbank investieren. Aber versuch

00:15:32: das wirklich so einfach wie möglich zu handhaben, dass der

00:15:36: Prozess komplett abgebildet werden kann. Sechster und

00:15:39: letzter Punkt. Binde die Mitarbeiter, die mit diesem

00:15:43: Prozess arbeiten müssen, ab dem ersten Tag mit ein.

00:15:47: Es bringt nämlich überhaupt nichts, wenn du das Ganze in

00:15:50: deinem Führungsgremium aufsetzt und ausarbeitest

00:15:54: und schön machst und alles wunderbar machst und dann nachher sagst, ach hier übrigens,

00:15:58: bitteschön, wir haben ein neues Tool, das nutzt du bitte ab heute.

00:16:03: Genau der Punkt geht nämlich in vielen Unternehmen und das ist nicht nur bei KI

00:16:06: Implementierung, geht nämlich komplett in die Hose, wenn Mitarbeiter, die nachher

00:16:10: mit diesem Tool arbeiten müssen, nicht in den Prozess mit eingebunden werden.

00:16:14: Denn ich garantiere dir, die Leute, die jeden Tag an der Maschine

00:16:17: stehen, die kennen Probleme von der Maschine, die dir

00:16:21: noch nie zu Ohren gekommen sind. Und warum? Weil die Mitarbeiter es

00:16:25: soll ja noch welche geben, die man wirklich gut gebrauchen kann, dass die

00:16:29: die Probleme vielleicht schon vor Ort lösen und die gar nicht mehr zu dir

00:16:32: hochtragen. Wenn du jetzt allerdings die Probleme, die dir überhaupt nicht bekannt

00:16:36: sind, wieder in das neue System rein gehst, weil dir

00:16:40: nie jemand darüber Bescheid gegeben hat, dann baust du dir ein neues

00:16:44: System auf, was die Kinderkrankheiten von dem alten System hat. Deswegen

00:16:47: binde sechster Binde deinen Mitarbeiter, der

00:16:51: später damit arbeiten soll oder die Mitarbeiter ab Tag 1

00:16:55: in die Entwicklung dieses Prozesses mit ein. Genauso

00:16:58: mache ich es, wenn ich mit meinen Kunden in die Projektarbeit gehe.

00:17:02: Ich beziehe immer die Mitarbeiter mit ein, die am Ende des Tages damit

00:17:06: arbeiten müssen, meistens sogar am ersten Workshop. Das ist

00:17:10: zum Beispiel ein Punkt, wo viele Unternehmen jetzt auch in

00:17:13: meine Dienstleistungen investieren, weil die sagen, okay, wir wollen erst mal gucken, was

00:17:17: funktioniert. Da wird ein Tagesworkshop gebucht oder wir führen

00:17:21: Workshop durch. Wir picken uns wirklich ein konkretes System, ein

00:17:24: konkretes Thema raus. Da steht ein klarer Preis hinter. Das

00:17:28: ist kein Du musst danach irgendwie ein Jahr mit mir zusammenarbeiten, sondern wir

00:17:32: picken uns ein konkretes Beispiel raus, was in deinem Unternehmen

00:17:36: weh tut. Wir skizzieren diesen kompletten Prozess

00:17:40: und du bekommst von mir am Ende des Tages eine klare

00:17:43: Anleitung, wie du diesen Prozess lösen kannst. Und

00:17:47: je nachdem, wie viel Zeit wir haben, je nachdem, wie tief wir da reingehen, kriegen

00:17:50: wir auch vielleicht schon einen ersten lauffähigen MVP hin in

00:17:53: diesem Workshop Tag, den du nachher nutzen kannst. Das heißt, du gehst noch nicht

00:17:57: mal großes Risiko ein, du kannst einfach direkt

00:18:00: danach starten. Wenn das an der Stelle, wenn du bis hierhin zugehört hast

00:18:04: und das für dich Sinn macht, du sagst okay, weißt du was, ich will noch

00:18:07: kein großes Projekt starten, sondern erstmal in Form von so einem

00:18:11: KI Tages Workshop oder besser gesagt ein Prozess

00:18:14: Workshop. Willst du erst mal durchführen und kennenlernen, was überhaupt

00:18:18: möglich ist, den Blick über den Tellerrand bekommen mit deinem Team,

00:18:22: dann guck unten in die Beschreibung, buch dir ein kostenfreies

00:18:25: Erstberatungsgespräch bei mir, sprich mich auf den Workshop an und dann

00:18:29: gehen wir in die konkrete Planung, weil der Workshop muss zu dir und zu deinem

00:18:32: Unternehmen passen. Ich habe keinen Blueprint, keine vorgefertigte

00:18:36: PowerPoint, die ich mit zu dir nehme, denn das würde am Ende des Tages überhaupt

00:18:40: nichts bringen, weil es müssen deine Prozesse sein, es müssen deine

00:18:43: Schmerzpunkte sein, die wir konkret in diesem Workshop angehen. Wenn das für dich

00:18:47: Sinn macht, klick unten auf die Beschreibung, such dir den

00:18:51: Link oder geh einfach auf

00:18:55: und buch dir ein kostenfreies Erstberatungsgespräch bei mir und dann schauen wir, wie wir

00:18:59: deine Prozesse in deinem Unternehmen sinnvoll

00:19:02: automatisieren. In diesem Sinn, vielen Dank fürs Zuhören, dein Felix.